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Immobilienmarkt in Österreich

Trends und Preisentwicklungen im Jahre 2017

Der Immobiliensektor ist von größter Bedeutung für die Volkswirtschaft, denn er gilt als wichtigster Vermögensbestandteil der privaten Haushalte. Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt in Österreich ist dynamisch und geht mit teilweise starken Preis-veränderungen einher. Abhängig von der Lage, der Ausstattung und dem Zustand der Immobilie steigen die Preise schnell an. Gleichzeitig beeinflussen die Preisveränderungen die Konsum- und Investitionsentscheidungen der Bürger. Dennoch gelten Immobilien nach wie vor als eine lukrative und sichere Wertanlage in Österreich. Dank der Steuerreform im Jahr 2015 und dem einhergehenden niedrigen Zinsniveau und den stabilen Preisen, stieg die Nachfrage nach Immobilien auf dem Immobilienmarkt in Österreich. Besonders beliebte Immobilien sind Zinshäuser und Eigentumswohnungen, da diese neben einer Wertsteigerung auch kontinuierlich Einnahmen durch Vermietung erbringen.

Welche Aspekte sind entscheidend für Immobilienkäufer?

Immobilienkäufer achten beim Kauf einer Immobilie insbesondere auf die gute Lage und Infrastruktur. Darüber hinaus spielen auch ökologische Aspekte, wie die Verwendung von ökologischem Bauland, dem Einsatz von natürlichen Materialien und eine ressourcen-freundliche Energiegewinnung eine wichtige Rolle beim Erwerb einer Immobilie. Neben den genannten ökologischen Aspekten sind aber auch andere Faktoren für Österreicher beim Erwerb einer lukrativen Immobilie entscheidend. Hierzu zählt beispielsweise eine große Immobilie in außergewöhnlich ruhiger Lage im Grünen oder ein Haus am See mit großem Garten. Aber auch eine gute Infrastruktur, eine hochwertige Ausstattung und die Nähe zur Stadt beeinflussen die Kaufentscheidung der Immobilieninteressenten. Ferner können sich Trends innerhalb von wenigen Jahren stark ändern.

Trendänderungen auf dem Immobilienmarkt in Österreich

Waren die Immobilienpreise im vergangenen Jahr noch besonders günstig in einer Stadt, kann sich der Trend im darauffolgenden Jahr schnell ändern. Bis 2013 waren insbesondere größere Wohnungen unter den Immobilienkäufern beliebt, wohingegen sich der Trend im Jahr 2014 drehte. Durch den demografischen Wandel mit mehr Single-Haushalten und kleineren Familien waren nun kleinere Wohnungen mit durchschnittlich 67 Quadratmetern auf dem Immobilienmarkt in Österreich gefragt.

Doch auch die steigenden Quadratmeterpreise für Wohnfläche waren ein weiterer wichtiger Faktor, der diesen Wandel vorantrieb. Seit 2010 schnellen die Preise auf dem Immobilienmarkt in Österreich in die Höhe. Laut der aktuellen Daten der Re/Max-Statistik-Austria, kam es bisher zu einer Erhöhung von durchschnittlich 41,3 %. Mit diesem drastischen Preisanstieg für Wohnraum liegt Österreich nach Estland (62,1 %), Island und Schweden drastisch über dem Durchschnitt der EU. Unmittelbar hinter Österreich rangiert Norwegen mit einem Anstieg von 40,8 %.

Allgemeine Entwicklungen des Immobilienmarkts in Österreich

Das Preisniveau der Immobilien auf dem Immobilienmarkt in Österreich ist sichtlich gestiegen. Laut aktueller Prognosen wird sich das West-Ost-Gefälle weiterhin in der Preisdynamik zeigen, sodass Einfamilienhäuser in Vorarlberg, Tirol und Salzburg deutlich teurer bleiben als vergleichbare Immobilien in Kärnten oder im Burgenland. Auch die Preisdifferenz zwischen Stadt und Land bleibt weiterhin bestehen, d.h. Immobilien in Randregionen sind meist günstiger zu erstehen als Immobilien in Städten. Ferner hat sich innerhalb der letzten Jahre ein interessanter Preistrend an den Stadträndern und in Einzugsgebieten etabliert. Immobilien in diesen Gebieten verzeichnen eine schnellere Wertsteigerung, sodass man davon ausgeht, dass sich die Preise dieser Immobilien an die Preise vergleichbarer Immobilien in den äußeren Stadtbezirken angleichen. Demzufolge erscheinen diese Immobilien als besonders lukrative Investitionen.

Die regionalen Unterschiede des Immobilienmarkts in Österreich

Salzburg:                    Auch in den ländlichen Gebieten stiegen die Preise für Wohnraum zusehends an. Den stärksten Anstieg verzeichnete seit 2010 das Bundesland Salzburg, obwohl Häuser im Jahre 2016 gegenüber den Vorjahren rund 3,2 % günstiger waren. Signifikante Preiserhöhungen gab es in Hallein, in der Salzburger Umgebung und Sankt Johann im Pongau. Es ist anzunehmen, dass Salzburg eine der teuersten Städte bleibt.

Kärnten:
Ebenso ist in Kärnten eine Wertsteigerung der Immobilien zu verzeichnen, insbesondere in Spittal, Klagenfurt und Villach.

Vorarlberg:                 Das österreichische Bundesland im Westen des Landes manifestiert auch einen signifikanten Preisanstieg, obwohl die Verkaufszahlen im Jahr 2016 sanken. Insbesondere Bregenz, Bludenz und Dornbirn zeigt ein hohes Preisniveau.

Tirol:                           Neben Salzburg und Vorarlberg zählt auch Tirol zu den hochpreisigen Regionen in Österreich. In den vergangenen Jahren lagen die Preise für Häuser und Wohnungen hier an der Spitze. Die teuersten Pflaster sind Kitzbühel und die Landeshauptstadt Innsbruck.

Burgenland:                Im Burgenland und in der Obersteiermark können noch lukrative Immobilien entdeckt werden, da diese Gebiete noch ein relativ niedriges Preisniveau besitzen und die Immobilien meist konstant die Preise halten. Laut Statistik und Prognosen bleibt das Burgenland nach wie vor das Bundesland mit den niedrigsten Durchschnittspreisen für Einfamilienhäuser. Allerdings ist mit geringfügigen Preisentwicklungen in Eisenstadt, Güssing, Mattersburg und Neusiedl am See zu rechnen.

Steiermark:                Durch die Landeshauptstadt Graz steigt das Interesse für die Steiermark, was sich wiederum in einer größeren Nachfrage nach Einfamilienhäuser widerspiegelt. Es ist anzunehmen, dass die Preise in den Bezirken Murau, Leibnitz und dem Murtal in Zukunft steigen.

Niederösterreich:       Auch das nördliche Bundesland weist in den letzten Jahren einen Anstieg der Preise auf und ist besonders beliebt für den Erwerb von Einfamilienhäusern. Zu den teuersten Bezirken zählen Gmünd, Horn, Waidhofen, Wiener Neustadt, Krems, wohingegen die Preise für Immobilien in Neunkirchen, Bruck an der Leitha, Tulln und Korneuburg sinken.

Oberösterreich:          Obwohl in Oberösterreich die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in den letzten Jahren gesunken ist, stiegen die Immobilienpreise in die Höhe. Dabei zählen Linz, Gmunden, Rohrbach, Eferding, Wels und Braunau nach wie vor zu den teuersten Bezirken in Oberösterreich.

Wien:                          Die Nachfrage für Immobilien in Wien blieb in der Vergangenheit nahezu unverändert. Als Kulturstadt erfreut sich Wien nach wie vor größter Beliebtheit, sodass keine Abwärtsveränderungen hinsichtlich der Nachfrage nach Einfamilienhäuser verzeichnet wurde. Zu den beliebtesten Bezirken zählen Donaustadt, Ottakring, Leopoldstadt und Meidling.

Immobilienmarkt in Österreich – Höchstpreise in Wien

Auf dem Immobilienmarkt in Österreich verzeichnete die Hauptstadt Wien innerhalb der letzten Jahre eine rasante Preissteigerung. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass der Stadtkern Wiens äußerst beliebt ist und andererseits liegt es daran, dass Wien eine Studentenstadt ist. Die Zahl der Studierenden nimmt stetig zu und Wien erfreut sich immer mehr internationaler Beliebtheit. Tausende junge Menschen suchen jährlich eine neue Bleibe in der Weltstadt und einzigen Millionenstadt Österreichs. Wien hat weltweit an Ansehen erlangt und steht für Lifestyle, Kunst und Kultur. Zwar sind die Wohnungspreise in Wien höher als in anderen Städten Österreichs, aber eine Immobilie in Wien verzeichnet meist eine stabile Wertentwicklung. Somit können Vermieter und Anleger von einer lukrativen Immobilie in Wien profitieren, denn sie gilt als planungssicher.

Einen besonders hohen Anstieg der Preise gab es zwischen 2010 und 2016, wobei laut Statistik ein Anstieg von 71,8 % verzeichnet wurde. Seitens der Re/Max-Experten wird in den folgenden Jahren noch mehr Dynamik erwartet, sodass die Preise für Eigentumswohnungen in Toplage um 6,8 %, Einfamilienhäuser um 2 % und Wiener Zinshäuser um 4,4 % steigen können.

Jedoch sind die Wohnungspreise nicht nur in der Hauptstadt Österreichs drastisch nach oben geschnellt, sondern auch in Salzburg, Bregenz, Innsbruck, Graz und in Linz. Ebenso stiegen die Preise auf dem Immobilienmarkt in Österreich auch in ländlichen Gegenden, wobei das Bundesland Salzburg einen Anstieg bei den Häuserpreisen verzeichnete.

Immobilienmarkt in Graz – ein Konkurrent für Innsbruck und Wien?

Auf dem Immobilienmarkt in Österreich trumpft seit geraumer Zeit Graz neben seinen hochpreisigen Brüdern Wien und Innsbruck auf. Graz hat im Laufe der Zeit an Glanz und Glamour gewonnen, sodass sie sich in eine moderne Studentenstadt mit viel Potenzial verwandelt hat. Die Landeshauptstadt in der Steiermark wurde bisher stark unterschätzt und so verwandelte die Stadt langsam aber sicher zu einem der teuersten Pflaster Österreichs. Quadratmeterpreise von 3.000 € werden hier noch als Schnäppchen betrachtet.

Immobilienmarkt in Österreich – welches Potenzial birgt Innsbruck?

Dank Kitzbühel galt Tirol als eine der teuersten Immobilienregionen Österreichs. Ausländische und inländische Investoren haben den Braten schon lange gerochen. Doch Kitzbühel ist keine Stadt wie jede andere, sondern Kitzbühel verkörpert Image, Prestige und Lifestyle – gesehen und gesehen werden. Prominenz soweit das Auge reicht. Dementsprechend gestalten sich auch die Preise für Immobilien, die langfristig als eine wertvolle Investition angesehen werden. Auch in Krisenzeiten blieben die Immobilienpreise stabil und die Rendite konnten weiter erhöht werden. Allerdings galt Innsbruck lange Zeit als teuerste Wohnstadt des Landes. Auf dem Immobilienmarkt in Österreich waren Objekte in Innsbruck hart umkämpft. Und auch in den vergangenen Jahren war ein Aufwärtstrend beim Erwerb von Bestandsimmobilien zu vermerken. Laut aktueller Prognosen birgt Innsbruck ein interessantes Potenzial für Investitionen. Obwohl die Mietpreise aktuell zu stagnieren scheinen und der Durchschnittspreis pro Quadratmeter bei 10 € liegt, geht man davon aus, dass die Mietpreise in den kommenden Jahren wieder ansteigen werden. Dies ist auf einen geografischen Platzmangel zurückzuführen, denn in Innsbruck fehlt es an Baufläche, um expandieren zu können. Durch die Tallage ist der Raum begrenzt, sodass lediglich in die Länge gebaut werden kann. Aufgrund der gegebenen Bedingungen wird der Bauraum in naher Zukunft begrenzt sein, sodass anzunehmen ist, dass die Mietpreise im Laufe der Zeit wieder in die Höhe gehen. Deswegen kann Innsbruck für Investoren besonders interessant sein.

Fazit

Der Immobilienmarkt in Österreich ist in stetigem Wandel und zeigte innerhalb der letzten Jahre einen eklatanten Aufwärtstrend bezüglich der Preisentwicklung. Gleichzeitig sind die Zinsen weiterhin sehr niedrig, sodass sich die Investition in Immobilien nach wie vor als lukratives Vorhaben erweist. Angesichts der langfristigen Rentenentwicklung ist der Erwerb von Wohneigentum ein essenzieller Bestandteil der Rentenabsicherung. Durch die Schaffung von Wohneigentum bleiben Rentner mehr Renteneinnahmen zur freien Verfügung. Die aktuelle Situation des Immobilienmarkts in Österreich weist darauf hin, dass die Preise in Zukunft steigen werden. Daher scheint es nun der optimale Zeitpunkt zu sein, eine Immobilie zu erwerben, bevor die Preise noch mehr in die Höhe schnellen. Ebenso sollten Immobilienbesitzer die aktuelle Marktlage nutzen, um Ihre Objekte zu einem guten Preis zu veräußern und das Kapital gegebenenfalls in eine neue Immobilie zu investieren. In Anbetracht der aktuellen Lage des Immobilienmarkts in Österreich ist es sowohl für Käufer als auch Verkäufer an der Zeit, tätig zu werden.

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